Moinsen – auf Island angekommen. Wie geht das mit dem Zoll? … something to declaire? Erste Eindrücke, erste Erfahrungen – alles teuer? Es regnet, wie schön. Auf geht’s…. Darüber berichte ich heute.

Überfahrt nach Island – Wiegenmodus

Wir fahren noch einmal hindurch, durch die Färöer….byebye grüne Schönheit

Vorweg: wir haben heute den 25. August – sind jetzt im Hochland (freut Euch auf bilderreiche Berichte) und ich hoffe das Netzt spielt heute mit für den ersten Islandbericht.

From the beginning: 2 Tage zuvor: Die Überfahrt von den Färöern war sanft, schaukelnd, in den Schlaf wiegend – oder habe in mich nach so kurzer Zeit daran gewöhnt? Der Morgen bei Ankunft auf Island ist – wie überraschend 😉 –  regnerisch. 

Ich bin aufgeregt, endlich sind wir da, ich freue mich auf die nächsten Wochen. Aber erst einmal müssen wir von der Fähre runter und durch den Zoll. 

Zoll auf Island

Ankunftszeit isländische Zeit: 8:30 Uhr. Schon stehen wir auf Island. Jupiiiiiiiiiiii…… Eine lange Autoschlange bewegt sich langsam in Richtung Zoll. Es soll ewig dauern. Erster Stopp: Eine Dame fragt uns nach Angelsachen. „No, we don’t have,“ antworte Robert. Wir werden weiter gewinkt. 

Dann: Keine Ausweiskontrolle, kein Fragen. Aber wir sollen halten. Eine weitere Dame geht um unseren Landy herum. Zollbeamte notieren etwas – fertig – weiter fahren. Wir haben das Gefühl, dass hauptsächlich isländische Fahrzeuge besonders genau kontrolliert werden. 

Das war die Zollabfertigung auf Island. WOW – wie unkompliziert. Das überrascht mich, habe ich doch von genauen Kontrollen und bösen Strafen gelesen. Das Entladen von der Fähre ging ratz-fatz. Alle Berichte die ich gelesen habe: „das Auto wird gefilzt“, „die Isländer sind pingelig“,  „Achtung, wenn Du Dein Auto mit nimmst“, „es dauert ewig“ …..es gab noch mehr…..können wir nicht bestätigen.

Einkauf in Egilsstaðir

Nun wollen wir erst einmal einkaufen, denn viele Waren wie z. B.: Milchprodukte, Eier, Wurstwaren dürfen nicht eingeführt werden. Artig haben wir uns daran gehalten. Aber auch frisches Obst und Gemüse und besonders Fisch und Lamm würden wir gerne im Kühlschrank haben.

Bonus haben wir gelesen, soll gut für einen Großeinkauf sein – geschlossen bzw. wir sind zu früh. Er öffnet in Egilsstaðir um 10:00 Uhr, es ist 9:15 Uhr. Dann eben doch Neto (öffnet um 8:00 Uhr). Wir schlendern durch den Markt. Die Waren sind natürlich auf isländisch ausgewiesen. Wir stehen vor dem Fleisch – munteres Rätselraten, was es ist, bzw. welches Teil kostet wie viel. Kein Problem, der Buchstabenfolge auf der Ware folgend und die gleiche Buchstabenfolge für den Kilopreis suchend – klappt schon. Lamm landet nicht im Einkaufswagen, aber Fisch.

Nun denn, rechne damit, dass die Waren durchschnittlich 1/3 teurer sind als in good old Germany.

Keile vergessen

MIST die Keile liegen in der Garage zu Hause. Wo von speche ich wirst Du Dich fragen, oder Dich ärgern wie wir.  Im Gelände gehts immer ein wenig bergab oder bergauf. Aus dem Grund haben wir immer Keile dabei, die wir unter die Räder „legen“, um genau diesen Unterschiede auszugleichen.  Hier auf Island vermuten wir unebenes Gelände.

Freundlichkeit auf Island

Um eben dies Keile zu bekommen, stehen wir in einem Autozubehörladen, den wir im Ort gefunden haben. Zwei Isländer unterhalten sich. Ich frage sie nach den Keilen: gibt’s nicht. Aber ich spüre, er fragt sich: wieso wir nicht einfach die Natur zur Hilfe nehmen…einen Stein…ein Stück Holz. Aber, er möchte uns helfen.

„Follow me“, sagt der Isländer. Erfährt vorweg und führt uns zu einem Baumarkt, begleitet uns hinein und erklärt einem Angestellen unser Problem. Wieder Fehlanzeige. Er will uns unbedingt helfen – wir landen in der Holzverschnitt-Abteilung, suchen passende Bretter, die als Unterlage für die Reifen dienen könnten – dürfen die Bretter kostenlos mitnehmen. Wir verabschieden uns. Das ist nicht unsere Lösung. Aber nein sagen und dem hilfsbereiten Menschen vor den Kopf stoßen, möchten wir auch nicht. So nehmen wir die Bretter mit. Mal sehen…

 Zeit für ein kurzes Frühstück

…egal nicht typisch isländisch (aber nur Isländer im Laden), lecker, sauber und WLan.

Endlich los!

…nun wollen wir aber auch endlich los!!!!!!….. und die Insel erkunden. Nein, nicht bei 30 Grad und nicht bei blauem Himmel. Sieht selbst…

Unsere Landy ist dermaßen eingesaut nach der Tour, dass wir ihn nicht einmal mehr mit der Kneifzange anfassen möchten.

Übrigens, das ist super auf Island: an den Tankstellen können Fahrzeuge kostenfrei gereinigt werden. Und so rollen wir sauber auf den kleinen „Campingplatz“ in Vopnafjörður. Heute Abend gibt es Fisch.

 

Island – endlich sind wir da

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3 Gedanken zu „Island – endlich sind wir da

  1. Guten Morgen, dass hört sich ja ganz entspannt an.
    Der Regen wird euch sicher oft begleiten.Hier heute Morgen 11° und Sonne.
    Regenschauer gestern. Gute Fahrt und LG

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