25.August 2018 – Good morning Iceland – Wir starten die Fahrt zum Gletscher. Von hier aus sieht er grau und unfreundlich aus. Ich bin gespannt. Heute fährt Robert, so kann ich während der Fahrt wieder Bilder schießen. Heute gibt es einen Bilderbericht aus dem Hochland.

Vor dem Start der Bilderserie noch eine Anekdote aus dem Hochland

Gestern Abend habe ich noch über Mythen und Sagen der Gletscherregion gelesen. Einst soll der Hornafjardaffljot durch einen riesigen Gletscherlauf ein ganzes Dorf mit sämtlichen Höfen, Weideland  und Vieh vernichtet haben. Die  ahnungslosen Bewohner schliefen. 3 Jahre später war ein Hirte mit seinem Hund an der Mündung des Flusses unterwegs und der Hund war nicht weg zu bewegen von einem Grashügel. Der Hirte ging zu seinem Hund und hörte ein Bellen aus dem Untergrund. Hirte und Hund begannen zu graben und fanden ein Mädchen mit ihrem Hund, begraben von dem Gletscherlauf. In ihrem Haus überschütteten Haus hatte sie wundersamerweise genug zu essen. Der Hirte nahm Frau und Hund mich in sein Heim.

Ich werde auf bellende Grasbüschel achten 😉

Vom Vatnajökull bis zum Kverkfjöll – Wundervolles Hochland

Die Fahrt von der Hütte bis zum Gletscherrand dauert ca. eine Stunde.
Ich bin begeistert vom Gletscher, so begeistert, dass ich nicht auf den Weg achte und mit einem Fuß im ewigen Eismatsch versinke und fest stecke. Nun hat auch mein Wanderschuh eine dicke Patina
Der Gletscher schmilzt. Jahr für Jahr geht ein ein Stückchen zurück- Jahreszahlen stecken im Schnee. Die Zahl 1945 steckt ca. 500 m vom Gletscher entfernt im Boden.
Wie ein gestrandeter Flugzeugflügel sieht die Schneezunge aus.
Das Wetter wechselt so schnell…
Ok, eigentlich fährt man langsam durch den Fluß, aber auf dem Rückweg gibt Robert mal Gas – carwash
Am Karahnjukar Damm. Heute scheint der Tag der Regenbögen zu sein. Zählen konnten wir sie am Ende nicht mehr.
Gerade noch Regen strahlt nun wieder die Sonne. Wir nutzen die Sonnenzeit für unsere Mittagspause.
Weil’s so schön ist, noch ein Regenbogen…
Es wird wieder schwarz – zur Abwechslung kein Regen, kein Schnee, sondern ein Graupelschauer
Die schwarzen Lavasteine glänzen in der Sonne, die Minuten später wieder scheint.
Die Landschaft ändert sich ständig.
…mal wieder ein Schneeschauer, zur Linken und Sonne zur Rechten…
Weiter geht die Fahrt.
Nun auch noch Schneesturm auf 500 Meter im Hochland
…mit anschließendem Regenbogen, über einer Sandpiste… kein Photoshop – kein Filter – es sah tatsächlich genau so aus
Dann führt der Weg über dicke Felsen – es wackelt, rappelt und schaukelt ordentlich – da wird sogar unser kleiner Glücksbringer ganz grün im Gesicht 🙂
Der Tag neigt sich dem Ende zu – unser Landy hat gut durchgehalten – 190 Kilometer über Piste, Höchstgeschwindigkeit 60 kmh.
Wir stehen in der warmen Küche der Berghütte – draußen ist es bitterkalt – Abendbrot. Die Standheizung im Landy läuft. Wenn wir ins Bett gehen wird es kuschelig warm sein.

Gute Nacht aus dem Hochland

So liebe Leser, das soll es gewesen sein für heute. Das Hochland ist faszinierend. Ich bin schon gespannt auf dem morgigen Tag. Wir wollen nach Askja. Und ich bin dran mit Fahren. Juppppi……

August 2018
In love with Iceland – ein Einblick in das Hochland

Beitragsnavigation


6 Gedanken zu „In love with Iceland – ein Einblick in das Hochland

  1. Wunderschöne Landschaften, toll kommentiert. Und das mit und im Landy erleben, traumhaft Schön das die Überfahrt und Ankunft so problemlos klappte. Ich freue mich auf weitere tolle Bilder und Bericht und danke für die nützlichen Informationen.

    LG Sylvio von Dummy-Photographie ☺️

    1. Hey Sylvio, naja Infos sind nicht soooooo viele dabei, freut mich wenn die vorhandenen Dir weiter helfen. Aber, solltest Du Fragen zu Strecke, Landy etc. haben, melde Dich gerne. Allerdings werde ich diese Fragen erst von zu Hause beantworten. Nach der Reise gibt es aber auch noch einen Streckenbericht. LG aus Husarvik

  2. Wem es in den letzten Wochen zu heiß war auf dem Kontinent, braucht nur deine Island-Fotos zu bestaunen! Die fantastischen Regenbögen trösten gut über das Fehlen an Bäumen hinweg.

    1. Moin Gisa, wir haben gar nicht über fehlende Bäume nachgedacht. Wir haben uns eher über die Tannen-Anpflanzugnen in den Ebenen gewundert. Vielleicht bekomme ich dazu ja noch Infos von einem fachkundigen Isländer 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.