Yardie Creek

Yardie Creek Crossing – ohne mich

Heute wollen wir nun aber wirklich Schnorcheln. Wir haben uns gestern im Visitorcenter schlau gemacht. Um 10:00 Uhr ist Hochwasser. Dann müssen wir am Strand sein. Das Riff endet direkt an den Felsen, teilweise kann man stehen.

Wir haben uns die Korallen bunter vorgestellt. Es gibt Fische in allen möglichen Farben, aber die Korallen sind ziemlich grau. Roberts Highlight war ein großer blauer Seestern, ca 50 cm Durchmesser. Mein Highlight war ein rötlich-steinfarbener, kopfgrosser Octopus. Um 10:00 waren wir im Wasser. Temperatur: 21 Grad. Nach 45 min, als wir das Wasser verlassen, klappere ich doch ziemlich. Erst jetzt merke ich, wie kalt mir ist. Während meines überhaupt ersten Schnorchelganges, war alles so spannend, dass Temperatur und Zeit vergessen waren.

Yardie Creek Camping

Weiter geht unsere Fahrt zu unserem Strandcamingplatz Yardie Creek. Toll, das Robert den Platz wenigsten für 1 Übernachtung bekommen hat. Dort erwartet uns auch der Yardie River, den Robert am nächsten Tag durchfahren möchte.
Ich streike! Wassertiefe und Sand sind mir suspekt. Mir wurde an der Campingplatz Rezeption davor gesagt, dass wir es nicht einmal in Erwägung ziehen sollten, mit unserem Fahrzeug. Hier trifft der Indische Ozean auf den Fluss, der Untergrund ist feinsandig. Es gibt verschiedene Strömungen.Wenn, dann sollte man nur beim Tiefststand des Wassers hindurchfahren. Auf der anderen Seite warten 3 große Off-Road Wagen.

Wir starten die Wanderung durch die Yardie Creek Gorge. Nach dem Schnorcheln schwankt bei mir alles noch ein wenig. Als es bei unserer Tour durch die Yardie Creek Gorge steil nach unten geht, übersteigt das meine heutigen Fähigkeiten.  Rote Geröllsteine verschiedener Größe führen den unbefestigten Weg über 15 m hinunter und direkt wieder hinauf. Ich streike ein zweites Mal.
Wir drehen um. Auf einem Baum sitzt ein schimpfender Schwarm Kakadus, immer wieder flattern sie auf.

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Der Grund lauert direkt unter dem Baum. Ein ca. 2m langer Waran. Als ich mich nähern möchte um eine Nahaufnahme zu machen, werde ich von einer Australierin gewarnt.

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Nein, giftig sei die Echse nicht, aber sie würde angreifen und beißen, wenn sie sich bedroht fühle. Ok, ich begnüge mich mit dem Zoom.

Gerade hat Robert die Flussdurchfahrt noch einmal inspiziert. Die Wagen sind weg, haben kehrt gemacht, es ist 14:40. Ich werde noch ein wenig am Strand spazieren gehen.

Noch ein paar Eindrücke von heute.

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Der abendliche Blick aus unserem Fenster….

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Tag 2 Ningaloo Marine Park

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6 Gedanken zu „Tag 2 Ningaloo Marine Park

    1. Den Abenteuerspielplatz gibt es morgen, dieser war nicht möglich, da wir den Reifendruck ablassen mussten und keinen Kompressor dabei hatten für hinterher

        1. Hallo Dieter! Da hast du richtig gelesen und ich mich nicht genau genug ausgedrückt.
          Ja, auf der Gibb bleibt der Reifendruck! Aber im tiefen Sand ist das Ablassen ein Muss, sonst steckt man gleich fest.

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