Sydney by Night
Sydney bei Nacht – Der Blick von unserem Hoteldach, dem Park Regis City Centre

Guten Abend aus Sydney

Der erste Tag in Sydney ist leider rum – wir waren heute bei frühlingshaften Temperaturen von um die 22 Grad auf der typischen Touristen-Route unterwegs.

Unser erster Anlaufpunkt war Darling Harbour. Bei strahlendem Sonnenschein hat sich das Viertel von seiner schönsten Seite gezeigt.

Steppenroller Sydney Darling Habour
Brunnen der tanzenden Brolgas am Darling Habour

Liest man über die Geschichte des Stadtteils nach, ist der Sonnenschein nicht mehr so strahlend. Während der großen Depression um 1930 war der Stadteil bekannt als „hungry mile“. Zahlreiche Hafenarbeiter suchten einen Job, aber bekamen keinen mehr, das Viertel verfiel langsam aber stetig. In den 80er Jahren begann man, den von den Hochhäuser zu sehenden Schandfleck der Stadt neu zu gestalten.

Heute, so wie wir es jetzt sehen, ist es ein wunderschönes Gebiet, mit Museen, Shopping-Malls, dem Aquaruim, Kneipen, Restaurant etc. Auch bei den Australiern scheint es beliebt zu sein, ob das Business-Lunch, die Jogging-Runde, oder um Freund zu treffen, man sollte sich die Zeit gönnen, sich setzen und das rege Treiben beobachten.

Sydney Barangeroo Reserve
Barangeroo Reserve mit Blick auf Sydney

Wir gehen weiter an der Küste entlang und erreichen den Barangeroo-Reserve. Eine wunderschön gepflegte Anlage mit einem tollem Blick rundherum. Aber auch hier gibt es eine Schattenseite, denn das Land gehörte ehemals den Aborigines. Sie benutzten es zum Fischen und Jagen. Benannt wurde dieser Teil Sydneys nach der Aborigine  Barangeroo, die es ablehnte europäische Kleidung zu tragen und Wein zu trinken.

Weiter geht es entlang der Docks. Apartments mit davor liegenden High-End Yachten, Geschäftsgebäude, Restaurants, Gemälde und Collagen, die an die Geschichte erinnern…hier kann man sich treiben lassen und auch hier tolle Foto-Motive entdecken. Wir finden einen Hinweis auf den Stadtteil Millers Point, zu dem das eine Dock noch hinzu gehört. Im Nachhinein…leider fehlte uns hier die Zeit einen der ältesten Pubs zu besuchen und das Leben der ersten Siedler zu erkunden.

Sydney Opera House

Sydney Opera House
Wir haben das Sydney Opera House erreicht

Um die nächste Ecke herum eröffnet sich der Blick auf die Habour Bridge und anschließend das Sydney Opera House. Der Architekt, Jorn Utzon, der sein Werk nie vollendet gesehen hat, hat der Stadt ein prächtiges Denkmal gesetzt. Für mich war es toll zu sehen. Man muss es wohl auch gesehen haben, wenn man Sydney besucht, aber bewegt haben mich heute eher die alten geschichtlichen Punkte unseres Rundganges.

Sydney Didgeridoo
Ein Aborigine spielt Didgeridoo in der Nähe des Opera House

So führt uns der Weg nun in den Royal Botanic Garden direkt neben dem Opera House. Hier wurde im Jahr 1788 der erste englische Bauernhof errichtet, auch wenn der Boden nicht fruchtbar war. 1861 wurde dann der erste botanische Garten mit 3000 englischen Pflanzen erbaut. Somit ist der Garten die älteste wissenschaftliche Institution von Sydney.

Sydney Mrs Macquarie's chairs
auf dieser in den Felsen gehauenen Felsen bank hat einst lady Macquarie gesessen

Während wir durch den Garten schlendern, sehen wir überall weiße tönerne Blätter ausliegen, auf meine Rückfrage erklärt uns ein Ranger, dass das die Konturen eines riesigen Areals mit kulturellen Stätten etc. der Aborigines gewesen sei und damals alles zerstört wurde….ab dem 17.09. könnten wir dazu eine Ausstellung im Park besichtigen….

…leider sind wir dann nicht mehr da, der Kultur für heute genug, wir schlendern noch ein wenig durch das Viertel „The Rocks“ auf der Suche nach dem dort angepriesenen Nachtleben…Morgen mehr…

Sydney

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