Kristinehamn Schweden Land Rover Defender Landy

Picasso in Kristinehamn

Nach einem ausgiebigen Frückstück bei strahlendem Sonnenschein und fast sommerlichen Temperaturen starten wir in Richtung Kristinehamn.

Morüdden Camping
Nicht nur wir haben Hunger
Schlane Campingplatz
Diese Begegnung ist mir nicht ganz geheuer

Kurz bevor wir losfahren, drehe ich noch eine Runde und begegne diesem hübschen Exemplar. Die schwarz glänzende Schlange ist ca 1,50 lang. An der Unterkante hat sie eine weiße Maserung.  Solltest Du wissen, um welches Exemplar es sich handelt, freue ich mich über eine Nachricht, dann kann ich das hier mit einfügen.

Auf geht’s, hier unsere heutige Routenplanung:

Es kommt mir noch gar nicht so lange vor, aber inzwischen haben wir die 1000km Marke geknackt. Auf dem Weg nach Kristinehamn zeigt uns unser Garmin immer wieder schöne Wege durch die Natur, aber ganz ohne Autobahn ging es leider nicht.

Kristinehamn Picasso
Wir machen Rast an der Picasso Skulptur

Jacqueline grüßt die Seefahrer

Nun schon seit 50 Jahren steht die Statue von Pablo Picasso am Vänern, 6km außerhalb von Kristinehamn. Benannt hat Picasso sie nach seiner Frau. Die Statue ist 15m hoch und hat einen Durchmesser von 1,6m. Ferner haben die Flügel eine Spanne von 6x4m. Aber wie kam nun Jacqueline nach Kristinehamn? Was hat Picasso dazu veranlaßt, haben wir uns gefragt…

Die Recherche hat ergeben, dass Picasso die ersten Skizzen für die Skulptur in den 1950er Jahren entworfen hat. Angedacht war die Umsetzung zuerst in Norwegen, wo der befreundete Bildhauer und Fotograf Carl Nesjar beheimatet war. Doch konnte der damalige Entscheidungsträger mit den Entwürfen nichts anfangen. Später trafen sich Nesjar und der aus Kristinehamn stammende Künstler Bangt Olsen. So kam das Gespräch auf die Statue ohne Heimat. Den Verantwortlichen in Kristinehamn  gefiel der Vorschlag die Statue am heutigen Platz zu errichten und Picasso willigte ein. „Oui, Picasso, 7.7.1946“. Die Arbeiten an seinem Kunstwerk verfolgte Picasso nur via Foto und Film, vor Ort war er nie.

Picasso Kristinehamn
Wir genießen die Natur am Väneren neben Jacqueline

Kristinehamn

Die Räder rollen nach Kristinehamn. Kurz haben wir uns im Ort selbst umgesehen. Einstmals hieß das kleine Örtchen Bro, wurde aber mit Erhalt der Stadtrechte 1642 umbenannt. Die Geschichte der Stadt ist stark mit dem holländischen Schiffstyp, dem Boeier verbunden. Damit wurden damals Rohmetalle nach Kristinehamn transportiert. Erhalten wurde nicht ein einziges Schiff. Entsprechend dem Original dreht aber ein Nachbau seit 2005, die „Christine of Bro“ auf dem Vänern als Attraktion für Einheimische und Touristen ihre Runde. Weiter geht unsere Fahrt.

Next Stopp – Göta Kanal

Diese Verbindung von Küste zu Küste hatten wir gar nicht „auf dem Zettel“. Die künstliche Wasserstraße ermöglich es den Schiffen, von Küste zu Küste zu gelangen. Wir legen wieder einmal einen Zwischenstopp ein. Hier kannst Du beobachten, wie die Schiffe die Schleusen durchqueren, Dich hinsetzen und den Blick über das Wasser schweifen lassen, oder eine der vielen Fischspezialitäten genießen.

Göta Kanal Kristinehamn
Wir informieren uns über den Göta Kanal

Der Tag ist vorangeschritten und wir begeben uns auf die Such nach unserem Nachtquartiert. Ja und eine Suche wird es wirklich. Wir überqueren die große Brücke hinüber nach Torsö. Die Straße wird immer kleiner und schmaler und schließlich endet sie.

Schweden Skräddaretorp
Plötzlich endet die Straße und kein Campingplatz ist in Sicht…
Schweden Naturcampingplatz Skräddaretorp
Ende, und nun? Alles zurück…

Kurzum, es bedurfte noch ein paar weiterer Anläufe bis wir gefunden haben, was wir gesucht haben,  Skrädarretorps Natur Camping.

Skräddaretorp Naturcamping
Endlich angekommen!

Wir genießen den Abend und schmieden Pläne für den nächsten Tag – Morgen Abend müssen wir in Trelleborg sein.

Skräddaretorp machmal muß es eben Mumm sein
Manchmal muß es eben Mumm sein 😉
Skräddaretorp Sonnenuntergang
Das Farbenspiel der Sonne war überwältigend
Von Picasso in Kristinehamn bis Skrädarretorp zur Nacht

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