Defender 110

Ausbau es ist soweit

Mit Flugzeug, Bahn, Taxi geht es quer durch die Republik. Nicht für mich, ich sitze zu Hause und warte…Wie der Ausbau wohl fertig aussehen wir?… pling. Sonst habe ich den Ton immer leise gestellt, nicht so heute. Endlich, eine Nachricht. Ich sehe mir das Bild an und bin begeistert. Es sieht noch besser aus, als ich gedacht hätte. Juchhe!!!

Defender 110
Der Umbau hat begonnen: Im Hintergrund das Reisemobil ohne Dach, im Vordergrund das Dach das wieder verwendet wird.

Um 4:45 klingelt der Wecker

Aufstehen. Mit der Red Lady bringe ich Robert zum Flughafen. Für tiefschürfende Gespräche ist es noch zu früh. Abschiedskuss – bitte melde Dich.

Dann tuckere ich gemächlich wieder zurück. Frühschwimmen, 1,5 km stehen für mich, nach einem frischen Rosinenbrötchen, auf dem Plan. Anschließend 1 Stunde Spinning und ein 5 km Lauf – Zeit zum Nachdenken. Ist genug Platz zum Schlafen? Bekommen wir alles unter im neuen Umbau? Ist die Lackierung zu dunkel? Oder ist es für uns zwei viel zu eng? Bekomme ich das Dach überhaupt hoch? Wie wird es unterwegs sein? Können wir länger im Reisemobil wohnen?

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You’ve got a mail

Robert ist pünktlich in Pforzheim bei  X-Vision-X  angekommen. Da steht unser Reisemobil in voller Pracht. Ich betrachte das kleine Bild auf meinem Handy. Das Hubdach ist ausgeklappt und die Foxwing-Markise umgibt den halben Wagen. Nur das aufklappbare Seitenfenster, das haben wir noch nicht bekommen.

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Das erste Bild – super!

Die nächste Nachricht erreicht mich aus Georgsmarienhütte. Hier wird der von LandyAusbau für uns angefertigte Innenausbau, den wir auf unserem Weg nach Nürnberg vor der Lackierung der Möbel eingepasst haben, eingebaut. Spät am Abend steht das Reisemobil endlich zu Hause in der Garage.

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So sah es aus, als der Umbau eingepasst wurde

Hubdach mit Panoramafenster

Am nächsten Morgen hüpfe ich noch im Nachthemd, zur Besichtigung in die Garage. Wow. Ich bin begeistert. Der in Wagenfarbe lackierte, schmale Rahmen des Hubdaches verändert die Optik des Defenders kaum. Auf dem Dach befindet sich der  integrierte Gepäckträger, 4cm hoch, sehr unauffällig. Bei aufgestelltem Dach kann ich problemlos im Innenraum stehen. Das Öffnen und Schließen des Daches ist kinderleicht. Es wird von Gasdruckfedern unterstützt und lässt sich ohne viel Kraft nach oben schieben, sogar mit beladenem Dach. Zum Schlafen wird einfach der Lattenrost mit der Matratze heruntergezogen. Ein Schritt auf die Sitzbank und hops, liege ich in der gemütlichen Koje, 2m x 1,30. Die selbstaufblasenden Therm-A-Rest MondoKing Matratzen sind  mega bequem und federleicht. Da sag einer im Alter wird das Bett immer breiter.

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Der besondere Clou jedoch ist das Panoramafenster – eine zweite Klappe im vorderen Bereich des Daches, die sich nach vorne aufklappen lässt. Da haben sich Nicole und Markus von X-Vision-X etwas ganz Besonderes ausgedacht. Dadurch haben wir  über die gesamte Länge einen komfortablen Schlafraum. Wir können nun mit dem Kopf nach vorne liegen und die Füße stoßen nirgends an. Ich freue mich schon jetzt von hier in die Sterne zu gucken, oder den Sonnenaufgang zu sehen? Kann nicht schon September sein, dann geht’s endlich wieder on the road.

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Von mir aus können wir sofort losfahren

Innenausbau

Hubert Lüdtke-Dreimann von LandyAusbau hat eine super Arbeit abgeliefert, muss ich doch mal loben. Der Ausbau passt, als wäre er schon immer drin gewesen. In coolem anthrazit und warmem Holzton lackiert, sieht er einfach wunderschön aus. Das Auge reist ja bekanntlich mit.

Durch den Umbau haben wir viel mehr Fächer und geordneten Stauraum. Es murmelt nicht mehr alles in einer großen Kiste herum, sondern ist besser sortieret.

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Wir haben Klappfächer mit Hebelverschlüssen  gewählt, keine Schubladen. Die Kugellager der Auszüge könnten in sandigen Gebieten verstauben und kaputt gehen.

Wenn ich die hintere, rechte Seitentür öffne, kann ich bequem etwas von außen aus dem Kühlschrank nehmen, darunter ist ein Fach für Werkzeug oder Stromkabel. Das Fach für die zwei 20l Wasserkanister befindet sich hinter dem Beifahrersitz und ist ebenso von außen zu erreichen.

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So sieht es mit eingeschobener Tischplatte aus

Ob die Tischplatte, die im Fußboden eingelassen ist und bei Bedarf in die Fächerwand  eingeschoben wird praktikabel ist, das wird sich in der Praxis zeigen.

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…und er passt tatsächlich mit aufgeklapptem Hubdacht in das neue zu Hause

Ein paar Fragezeichen bleiben natürlich noch:

  • Wie/Wo wird die Standheizung, die unter der Cubby-Box wohnen wird an den Dieseltank mit eingebautem Zusatztank angeschlossen?
  • Die Außensteckdose für den Landstrom, wo soll sie sitzen?
  • Die Innenbeleuchtung gefällt uns noch nicht. Leselampen am Bett, Beleuchtung in der Fahrerkabine, das müssen wir uns noch überlegen.
  • Die Klappe für das Seitenfenster benötigen wir noch
  • Zu guter Letzt: wo verstauen wir was?

Egal, mir gefällt’s schon jetzt! Ich zieh‘ um, ich wohne dann jetzt in der Garage im Reisemobil, und tschüß…

Defender 110

Ich ziehe um!

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8 Gedanken zu „Ich ziehe um!

  1. …ein Kommentar erübrigt sich – allerdings kommt hier die ausbaufähige Vorlage für die Landyhymn. Die Eagles lassen grüssen.

    Welcome to the Motel Landyfornia.
    Such a slowley pace
    Such a slowley race
    One room at the Motel Landyfornia
    Any time of year
    You can find it here

    Welcome to the Motel Landyfornia.
    Such a slowly pace
    Such a slowly race
    She’s livin‘ n up at the Motel Landyfornia
    What a nice surprice
    Robert, bring some champagne on ice

    … passt oder?

  2. Nun bist Du ja bald eine komplette LANDYanerin und kannst wieder spannende Erlebnisse von den Pisten der Welt berichten.
    Weiter so! Alles Gute.

  3. Hallo Kirsten, Wahnsinn: Einen selbst entworfenen „Camper“ zu haben. Diesem Traum jage ich immer noch nach!!! Bei deinen Fotos packt mich gleich das Fernweh!!!

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