Die Gibb River Road, die legendäre Offroad Piste führt durch den Bundesstaat Westaustralien (WA). Sie verbindet den Highway zwischen Kununarra/Wyndham mit der Stadt Derby und führt mitten durch die Kimberley Region. Die Geschichte beginnt um 1960, als die Straße bekannt wurde als „beef-road“. Das Schlachtvieh von den entlegenen Farmen wurde hier entlang in die größeren Städte transportiert.

Road Conditions
Strasseninformationen

Der erste Teil der Gibb bis hin zum El Questro Wilderness Park ist noch geteert. Von dort an beginnt die off-road Strecke. Wer vor hat diese Strecke zu fahren, sollte auf jeden Fall mit einem vierradgetriebenen Fahrzeug mit „Schnorchel“ ausgestattet sein. Die Strecke bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade. Roter Sand wechselt sich ab mit Schotterpisten und wellblechartigem Untergrund. Die Flussdurchfahrten sind je nach Jahreszeit ziemlich abenteuerlich. In der Trockenzeit von Mai-Oktober sind sie gut befahrbar, in der Regenzeit von November-April sind sie oft für jeglichen Verkehr gesperrt. Zwischenstücke der Straße sind geteert, z.B.: wenn es steiler bergan oder bergab geht.

Insgesamt hat die Strasse eine Länge von 660 km. Sie führt entlang diverser Sehenswürdigkeiten, Naturschauspiele und touristischer Attraktionen.

  • El Questro Wilderness Park: Emma Gorge & Zeebede Springs
  • Pentecost River
  • Home Valley
  • Durack River mit der Lost City
  • Ellenbrae Station
  • Gibb River
  • Barnett River / Barnett Roadhouse
  • Bell Gorge
  • Manning Gorge
  • Abstecher zur Windjana George und zum Tunnel Creek
...ein staubiges Vergnügen
Unterwegs auf der Gibb River Road

Und was ist zu beachten?

Wer hier fährt, sollte gut informiert und vorbereitet sein, denn hier endet die Zivilisation.

  • Bevor die Fahrt los geht, bitte Information am Visitor Center holen über den Straßenzustand.
  • 2 Ersatzreifen wären schon gut.
  • Ein wenig Ahnung von seinem Gefährt sollte man auch haben.
  • Ersatzkanister mit Benzin/Diesel sind unerlässlich.
  • Auch sind zwingend ausreichend Wasserkanister mit zu führen.
  • Wichtig zu wissen, dass es hier so gut wie keinen Handyempfang gibt.
  • Entweder man führt ein Satellitentelefon mich sich, oder hat ein Funkgerät dabei.
  • Wer sich ein Auto beim örtlichen Fahrzeugverleih ausgeliehen hat, bekommt einen Sender für den absoluten Notfall.
  • Das Roadhouse mit einem kleinen Shop befindet sich ca. auf der Hälfte der Gibb.
  • Die Campgrounds haben nicht immer fließend Wasser.
  • Die Campgrounds sind oft unpowerd.
  • Taschenlampe, bzw. Stirnlampe sind ein „Musthave“ für die schwarzen Nächte, auch für die Wanderung durch den Tunnel Creek.
  • Abseits der Wege auf Schlangen und Spinnen achten. Sie verschwinden, wenn sie die Bodenvibrationen fühlen, es darf getrampelt werden.
  • Für die Selfregistration an den Campgrounds wir Bares benötigt.
  • Je nach Jahreszeit unbedingt einen Mückenschutz mitnehmen und einen Moskitohut gegen die nervigen Buschfliegen auf den Wanderungen.
  • Egal wie lang die Wanderung dauert, immer Wasser mitnehmen und eine Kopfbedeckung tragen.
  • Achtung vor den wilden Tieren/Kühen unterwegs, es gibt keine Zäune, alles ist auf den Straßen unterwegs.
  • Im Notfall nie das Auto verlassen, dort warten.
  • Zu guter Letzt: Wenn es dunkel wird steht der Wagen auf dem Campground. D. h. das Nachtquartier ist rechtzeitig anzusteuern!!!

…und wenn man Fragen hat, die netten Ranger in den Parks helfen gerne weiter.

Übrigens, was uns auf der ganzen Reise begleitet hat, war der tolle Reiseführer „Naturzeit Australien“. Falls Du Interesse hast kannst Du hier einen Blick in das Buch werfen, es ist gerade eine neue Ausgabe erschienen. Es gibt von 360° auch noch einen Reiseführer nur über „Westaustralien und das TopEnd“. Auch den würde ich Dir empfehlen, auch gerade frisch aktualisiert.

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Abendstimmung
Sonnenuntergang an der Gibb River Road

 

Gibb River Road

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