Autralia

Entlang der Ocean Road zum Nambung Nationalpark

Mond
Ein toller Blick auf den Mond

Donnerstag, 4.10.2016, es sind 15 Grad und ein kühler Wind weht. Wir frühstücken zum 2ten Mal auf unserer Reise im Camper. Wir starten gegen 7:30 Uhr. Um 9:00 Uhr haben wir die 6000 km geschafft. Insgesamt sind wir nun 75 Stunden gefahren mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 78,8 kmh.

Die Landschaft hat sich verändert. Wir passieren Felder mit Heuballen, aber nicht mit einem, sondern Tausenden. Rund, eckig, in Reihen oder einfach Stück um Stück.

Auch die Bauweise der Häuser hat sich verändert. Die Wellblechbauten sind grösstenteils Steinbauten gewichen. Wir halten in Geralton um Einkäufe zu tätigen. Übrigens, jede Mall hat eine supersaubere Toilette und das auch kostenlos. Im Supermarkt hängen oft Desinfektionstücher die man benutzen soll, bevor man einen Einkaufswagen schiebt.

Weiter geht es den Brand Highway No 1 hinunter. Rechts und links sind eingezäunte Weiden, kein Vieh läuft auf der Straße. Willkommen in der Zivilisation. Windräder drehen sich am Horizont. Nach weiteren 100 km wechseln wir auf den „Indian Ocean Drive“.

Traumstrände

Wer hier in der Nähe ist, sollte diese Straße unbedingt fahren und Zeit mitbringen. Wie der Name schon sagt führt sie entlang des Indischen Ozeans, bis hinunter nach Perth.

Indischer Ozean
Traumstrand

Stichstrassen führen immer wieder an das Meer hinunter, campen ist für 72h frei. Der Blick ist einmal mehr unbeschreiblich.

Indischer Ozean
Traumstrand
Indischer Ozean
Point Louise Look out
Indischer Ozean
Point Luise Look out

Die kleinen Orte an der Küste werden gerade modernisiert und ausgebaut. Einige sehen schon ganz hübsch aus, so zum Beispiel Jurien Bay und Ceraventes. Dort begegnen wir einem seltsamen Reptil.

Jurien bay
Zapfenechse

Die Beine viel zu kurz, der Schwanz sieht einem zweiten Kopf ähnlich.

Indischer Ozean
Jurien Bay

An der Leeman Fuel & Liquar Station tanken wir für sagenhafte 1,18 AU$, das bedeutet ungefähr 85 €ct pro Liter. Zum Vergleich, an der Gibb hat uns der Liter Diesel 1,80€ gekostet.

Indian Ocean Drive
Auf zum Nambung NP

Nambung Nationalpark

Wir erreichen den Nationalpark, sind noch geflasht von dem Weitblick über das Meer. Hier erwartet uns auch schon die nächste Kuriosität der Natur. DIE Pinnacles! Der Wald wurde von Wanderdünen bedeckt, die Bäume starben ab und die Wurzeln versteinerten langsam. Wind hat nach und nach alles wieder frei gelegt. Heraus ragen heute die bizarren Versteinerungen der Wurzeln. Das passierte natürlich über Millionen von Jahren.

Nambung NP

Nambung NP

Nambung NP

Nambung NP

Inzwischen hat sich neues Leben angesiedelt. Zwischen den Versteinerungen, oder besonders daran verfangen sich Samen und neue Vegatation entsteht. Auch die Papageien nutzen die Versteinerungen, nämlich als Nistplätze. Einen solchen finden wir zufällig. Das Paar sitzt oben auf der Spitze, verschwindet aber zwischendurch in einer Spalte der urigen Wurzel.

Nambung NP

Die Zeit, die wir im Park verbrachtt haben kann ich gar nicht einschätzen. Der Wanderweg beträgt nur 1,5 km, aber egal wie man sich dreht, es bietet sich immer eine neue Sicht auf die beigen Pinacles vor dem dunklen Grün und dem entfernt schimmernden Ozean.

Wir machen uns auf die Suche nach einem Schlafplatz……

Nambung Nationalpark

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2 Gedanken zu „Nambung Nationalpark

    1. Moin, man sucht noch nach ihm, er soll sich immer mal wieder zwischen den Steinen zeigen, ich hoffe er endet nicht wie Ned Kelly, schmuggle ihn wieder mit raus.

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